PeneCert™ Service

Die Spezifikationen für die zerstörungsfreie Prüfung (NDT) erfordern die regelmäßige Prüfung von Eindringmitteln, um sicherzustellen, dass sie in einem optimalen Zustand sind.

Magnaflux PeneCert™ bietet einen schnellen und bequemen Prüfdienst für alle verwendeten Eindringmitteln.

Zu den Vorteilen gehören:

  • Prüfintervall individuell an die Kundenbedürfnisse angepasst.
  • Prüfungen nach ASTM, AMS and Rolls-Royce.

 

 Hintergrundinformationen

Die Leistung jedes Eingringmittelsystems hängt im höchsten Maße von der Leistung der entsprechenden Eindringmittel ab. Während die Magnaflux Eindringmittel so zusammengestellt wurden, dass sie dem Missbrauch und Unbilden einer Prüfung im Einsatz standhalten können, sind sie immer noch für Verunreinigungen und Schädigungen anfällig.

Deshalb empfiehlt Magnaflux eine regelmäßige Prüfung der verwendeten Eindringmittel, um ihre Zuverlässigkeit und Übereinstimmung sowohl mit den Industrie-Standards als auch mit internen Verfahren sicherzustellen. Solche Prüfungen helfen auch dabei, den Punkt des Leistungsverlustes und/oder den Punkt, wo ein Eindringmittel nicht mehr für den Einsatz geeignet ist, festzustellen.

 Grund der Verunreinigung und Schädigung

Manche Betriebe tragen Eindringmittel nur einmal auf, andere lagern Eindringmittel in geschlossenen Behältern oder Tanks, bis sie aufgebraucht sind. Die meisten Betriebe nutzen jedoch die Eintauchmethode, wo das überschüssige Eindringmittel nach der Anwendung auf dem zu prüfenden Werkstück abtropfen kann. Bei der Eintauchmethode sind Behälter oft offen, was das Risiko der Verunreinigung erhöht. Auch kann diese Verunreinigung von den zu testenden Werkstücken stammen.

Gründe für die Verunreinigung können beinhalten:

  • Wasser
    Verunreinigung durch Wasser ist die häufigste Art der Kontamination. Das Wasser kann von den vorgereinigten Werkstücken, die nicht vollständig abgetrocknet wurden, durch nicht sorgfältig durchgeführte Spülungen oder Lecks in den Rohren stammen.
    Wasserkontaminierung ist dann ein Risikoaspekt, wenn die Wasertoleranzgrenze des Eindringmittels erreicht ist.
  • Schmutz und unlösliche Feststoffe
    Schmutz und unlösliche Feststoffe können durch schlechte Reinigung oder das Fallen verunreinigender Stoffe in den Behälter kommen.
  • Organisches Material
    Öle, Schmierstoffe, Farben, Fette, organische Lösungsmittel, Reinigungslösungen und Entfettungsflüssigkeiten sind Quellen organischer Kontamination. Während Eindringmittel bestimmte Mengen von Öl und Lösungsmitteln absorbieren können, wird ihr Fluoreszenzniveau beeinträchtigt und ihre Abwaschbarkeit beeinflusst werden.
  • Alkalische Reiniger und Säuren
    Alkalische Reiniger und Säuren stellen die ernsthafteste Art der Verunreinigung dar, da sie beim Kontakt mit dem Eindringmittel die Fluoreszenz zerstören. Zusätzlich enthalten einige alkalische Reiniger Metasilikate, die Eindringmittel daran hindern können, einen Riss zu füllen und ergo zu identifizieren.

Gründe für die Schädigung der Eindringmittel beinhalten:

  • Hitze
    In manchen Fällen kann Hitze verwendet werden, um die Wirkung eines Eindringmittels zu beschleunigen. Eine längere Exposition bei Temperaturen über 60°C kann die Fluoreszenz eines Eindringmittels reduzieren. Temperaturen über 120°C zerstören die Fluoreszenz vollständig.
  • Verdampfung
    Eindringmittel, die in offenen Behältern gelagert werden, erfahren eine kontinuierliche Verdampfung, insbesondere, wenn die Behälter sehr groß sind und wärmeren Temperaturen ausgesetzt werden. Die Verdampfung kann die Viskosität erhöhen, was wiederum die Zeit zum Entfernen eines Eindringmittels verlängern könnte.
  • Fehlerhafte Geräte
    Nicht kalibrierte oder fehlerhafte Geräte und Zubehörteile können Eindringmittelsysteme beeinträchtigen. Beispielsweise, Trockenöfenthermostate oder falsch eingestellte Kontrollgeräte können zu falschen Ofentemperaturen führen. Die Wasserdruckmesser sind fehlerhaft oder die UV-Leistung der UV-Leuchten ist wegen veralteter Glühbirnen beeinträchtigt.

Die Effekte der Verunreinigung und Schädigung hängen vom Typ und der vorhandenen Menge ab. Jegliche Farb- oder Konsistenzänderungen sollten sofort untersucht werden, um konsistente Prüfergebnisse zu gewährleisten.

 Prüfoptionen und Leitlinien

Die Eindringmittelprüfung kann betriebsintern oder mithilfe eines Dienstleisters durchgeführt werden. ASTM E1417 hat Standards für die Leistungsprüfungen für die Werkstoffe in Verwendung ausgearbeitet.

 

Anforderungen an die Eindringmittelprüfung von Werkstoffen im Einsatz ASTM E1417
Systemleistung Täglich
Verunreinigung der Eindringmittel Täglich
Verunreinigung der Entwickler (löslich und suspendierbar) Täglich
Konzentration des Entwicklers (löslich und suspendierbar) Wöchentlich
Entwicklerzustand – Trockenpulver Täglich
Wassergehalt (nur wasserabwaschbare) Monatlich
Emulgatorkonzentration (Nur hydrophile) Wöchentlich
Empfindlichkeit der Eindringmittel Wie in 7.8.3 erforderlich
Fluoreszenzhelligkeit – gemessene Helligkeit Vierteljährlich
Emulgator Wassergehalt (nur lipophile) Monatlich
Entfernbarkeit des Eindringmittels (nur wasserabwaschbar) Wie in 7.8.3 erforderlich
Entfernbarkeit des Emulgators (lipophile und hydrophile) Wie in 7.8.3 erforderlich

 

Betriebe, die keine Werkzeuge oder Ressourcen haben, um die Prüfung im Betrieb auszuführen, können den Magnaflux PeneCert Service nutzen.

 Nutzungsweise von PeneCert™ für Kunden aus Deutschland
  1. Angebot anfordern
    Kontaktieren Sie Magnaflux GmbH, um ein Angebot für Ihren PeneCert Service zu erhalten.
  2. Proben sammeln
    Füllen Sie für jedes zu prüfende Prüfmittel eine Probe von 100 ml ab. Wenn das Prüfmittel nicht von Magnaflux hergestellt wurde, legen Sie auch eine Probe des unbenutzten Original-Prüfmittels als Prüfstandard bei.
  3. Kennzeichnen Sie die Flasche(n)
    Füllen Sie pro Flasche ein Produktetikett aus und befestigen Sie es an der entsprechenden Probenflasche. Das Produktetikett muss folgende Informationen haben:
    Prüfmittel, Chargen Nr., Datum der Probe und welche Prüfungen durchgeführt werden sollen.
    Stellen Sie bitte sicher, dass die Flaschenverschlüsse fest verschlossen sind.
  4. Bestellung/Prüfmittelproben
    Senden Sie eine Bestellung und die Prüfmittelproben an Magnaflux GmbH.
  5. Ergebnisse
    Wir werden uns bemühen, Ihre Ergebnisse innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Proben zu versenden.
    Gerne können wir die Ergebnisse per E-Mail an Sie senden, bitte geben Sie hierzu auf der Bestellung die bevorzugte Art des Empfangs an. Stellen Sie sicher, dass die angegebenen Kontaktinformationen korrekt sind.
  6. Rechnung
    Rechnungen werden von Magnaflux GmbH ausgestellt.

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